Der Booser Eifelturm
Seit Dezember 2003 können die Booser Bürger neben
dem Doppelmaar und der "Kratertour" (s.u.) eine weitere Attraktion ihr
Eigen nennen: den "Booser Eifelturm".
Der rund 25 m hohe Holzturm, der im Mai 2004
feierlich eröffnet wurde und als ein touristisches Highlight nicht nur
im Landkreis Mayen-Koblenz gilt, begeistert seitdem Besucher von nah
und fern.
Der in Holzbauweise errichtete Aussichtsturm steht auf dem 557 Meter
hohen "Schneeberg" in Boos.
Von
der Aussichtsplattform aus genießt man einen Panorama-Blick über die
nahe liegende Eifellandschaft mit ihren erloschenen Vulkankegeln bis
hin zu Westerwald und Hunsrück.
In der nahen Umgebung sieht man u.a. die Ruine
der Nürburg (678 m) mit dem weltbekannten Nürburgring, den
"Kaiser-Wilhelm-Turm" auf der Hohen Acht (747 m) und den Hochkelberg
(675 m).
Der Turm selbst wurde aus heimischem
Douglasienholz konstruiert, im Liegen gezimmert und mit zwei Kranwagen
aufgestellt. Die äußeren drei Haupt-Rundholzstützen sind 100-jährige
Douglasienstämme aus dem Booser Gemeindewald.
Hier noch einige technische Daten: Der Holzturm
steht auf einem Betonfundament, das aus 105 cbm Beton gegossen wurde.
Für den Bau des Turmes wurden insgesamt verwendet: Betonstahl: 6,00
to, Rundholzstämme: 9,50 cbm, Brettschichtholz; 22,50 cbm, Bauholz:
10,00 cbm (Gesamtholzverbrauch: 42,00 cbm), Stahlverbindungsteile:
11,00 to, Anzahl Stahldübel und Stahlbolzen: 1376 Stück.
Der Booser Eifelturm steht am rund 4 km langen
Rundwanderweg "Kratertour", der um die beiden Booser Maare,
davon eines ein Trockenmaar, führt und zum Erkunden der Natur und zum
Erholen einlädt. Entlang des Weges befinden sich 35 Info-Tafeln zur
Land- und Forstwirtschaft, zum Vulkanismus und zur Tier- und
Pflanzenwelt. Pflanzen und Tiere, die nicht zu jeder Jahreszeit zu
beobachten sind, werden hier genauso präsentiert wie Menschen und
Vergangenes (siehe auch
www.doppelmaar.de).